Warum wir Workshops anders aufbauen
2018 haben wir angefangen, weil wir eine einfache Frage hatten: Wie lernt man eigentlich etwas, das man im Alltag wirklich nutzen kann? Die Antwort war nicht in langen Vorträgen zu finden, sondern im Tun selbst. Seitdem bauen wir Workshops, die sich anfühlen wie Übungsräume – nicht wie Klassenzimmer. Du probierst etwas aus, siehst was passiert, passt es an und merkst dabei, wie die Fähigkeit entsteht.
Leonhard Schönberger
Was uns beim Lernen wirklich wichtig ist
Wir haben früh gemerkt, dass die meisten Teilnehmer nicht an Theorie scheitern. Sie scheitern daran, dass sie nicht wissen, wie sie das Gelernte in ihrer eigenen Situation anwenden sollen. Deswegen bauen wir jeden Workshop um konkrete Aufgaben herum. Du arbeitest an echten Szenarien – zum Beispiel finanzielle Ziele so zu definieren, dass sie messbar werden, oder einen Sparplan zu erstellen, der sich an dein Einkommen anpasst. Keine hypothetischen Fälle, sondern Situationen, die du morgen schon brauchst.
Unsere Plattform ist keine Videobibliothek. Sie ist ein Raum, in dem du Schritt für Schritt durch Übungen geführt wirst. Du bekommst Feedback, siehst deine Fortschritte und kannst jederzeit zurückspringen, wenn etwas noch nicht sitzt. Das Tempo bestimmst du selbst, aber die Struktur bleibt klar. Wir haben gesehen, dass genau diese Kombination funktioniert: Freiheit in der Zeit, aber Klarheit im Ablauf.
Seit 2018 haben über 840 Teilnehmer aus Waiblingen und der Region unsere Workshops durchlaufen. Was uns dabei auffällt: Die besten Ergebnisse kommen von Leuten, die einfach anfangen und nicht erst alles perfekt verstehen wollen. Die Fähigkeit entsteht beim Machen, nicht beim Planen.